Die Fachmodule

XUnternehmen normiert in einem modularen XÖV-Standard eine Reihe von leistungsspezifischen Schnittstellen zur Datenübermittlung an die zuständigen Stellen und automatisierten Übernahme in deren Fachverfahren bzw. IT-Systeme, die sogenannten Fachmodule. Diese Fachmodule werden nach Vorgaben des XÖV-Rahmenwerks modelliert und enthalten ein Spezifikationsdokument und weitere technische Bestandteile. Um einen Online-Dienst zu einer wirtschaftsbezogenen Leistung auf Grundlage von XUnternehmen umsetzen zu können, werden das XUnternehmen-Kerndatenmodell sowie das jeweilige Fachmodul benötigt.

Der XÖV-Standard spezifiziert nicht die Formulargestaltung oder die Benutzeroberfläche des Portals.

Mit einem Fachmodul werden zwei Anwendungsfälle abgedeckt:

1.      Automatisierte Übermittlung von Fachdaten von einem Portal zu einer Behörde

2.      Übermittlung von Daten innerhalb einer Fachlichkeit zwischen den Behörden.

Anwendungsfall Portal – Behörde

Die automatisierte Übernahme von Antragsdaten aus einem Online-Dienst („Online-Formular“) in einem Verwaltungsverfahren in das Fachverfahren der für die Leistung zuständigen öffentlichen Stelle.

Dies ist bis auf weiteres der priorisierte Standardisierungsgegenstand des XÖV-Vorhabens. Die Standardisierungsbedarfe für Schnittstellen in Xunternehmen ergeben sich aus dem Digitalisierungsprogramm zur OZG-Umsetzung.

 

Anwendungsfall Behörde – Behörde:

Die automatisierte Übermittlung von Daten aus dem Fachverfahren einer öffentlichen Stelle an das Fachverfahren einer anderen öffentlichen Stelle.

Veröffentlichung

 

Der Standard wird durch Ankündigung im Bundesanzeiger durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie veröffentlicht. Die Fachmodule werden unabhängig voneinander herausgegeben und aktualisiert. Sie unterliegen einem eigenständigen Änderungsmanagement.